Bitcoin hält sich bei 65.000 Dollar — Südkorea erhöht erstmals seit Jahren die Zinsen
Bitcoin notiert weiter in der Nähe von 65.000 US-Dollar — und das, obwohl aus Asien geldpolitischer Gegenwind kommt. Die südkoreanische Zentralbank hat ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,75 Prozent angehoben, die erste Zinserhöhung seit über drei Jahren. Als Grund nennt die Bank of Korea die auf 3,2 Prozent gestiegene Inflation.
Der koreanische Won legte nach der Entscheidung zu. Auf den lokalen Börsen wie Upbit blieb der BTC-Handel gegen Won dagegen bemerkenswert ruhig — von Panik keine Spur.
Interessant am Rande: Bei den US-ETFs zogen zuletzt vor allem die Ethereum-Fonds frisches Geld an, allen voran das Produkt von BlackRock. Bitcoin-ETFs traten dagegen eher auf der Stelle. Ob sich diese Rotation fortsetzt, dürfte eines der spannenderen Marktthemen der nächsten Wochen werden.